Kohren-Sahlis

Mit ca. 600 ha Waldfläche, reiner Luft und noch ungestörten Bachläufen von Wyhra, Katze, Ratte und Maus bietet das Kohrener Land eine interessante Kulisse für Wanderungen auf markierten Wegen, aber auch hoch zu Ross, per Kutsche, Rad oder „gummibereifter Bimmelbahn“ kann das Kohrener Land erobert werden. Mittelpunkt bildet das ehemalige Töpferstädtchen Kohren-Sahlis, das heute ein Stadtteil der Stadt Frohburg ist. Zwei ansässige Töpfereien produzieren ortstypische Keramik und bieten diese zum Verkauf an. Anziehungspunkt für die Touristen ist der 1928 von Kurt Feuerriegel geschaffene Töpferbrunnen. Das Einzigartige am Kohrener Land ist die große Vielfalt der Angebote im Hinblick auf die Landschaft, die Architektur, die Geschichte, das Handwerk, die Kultur und die unterschiedlichsten Freizeitangebote in einer breit gefächerten Palette für jedes Alter und für jeden Geschmack etwas. Sie sollten ganz einfach das KOHRENER LAND und seine Nachbarschaft mit all den liebenswerten und gastfreundlichen Menschen selbst entdecken, auf Spurensuche gehen und fündig werden.   

Kohren-Sahlis wurde erstmals 974 erwähnt. Als Zeugen der Vergangenheit und Wahrzeichen der Stadt stehen die zwei romanischen Rundtürme auf dem Burgberg. Im Jahre 1453 hat der kleine Ort die Stadtrechte verliehen bekommen. Davon zeugt die lange und gute Tradition des Handwerkes. Töpferei und Weberei waren früher die Hauptgewerbe der Kohrener. Im frühen 19. Jahrhundert gab es 14 Töpfereien mit 14 Meistern und über 40 Gesellen. Über die Geschichte des Töpferhandwerks informiert das Töpfermuseum. Einmal im Jahr, immer am Wochenende nach Himmelfahrt, findet ein Töpfermarkt statt. Sehenswert sind auch das ehemalige Herrenhaus in Sahlis und das Gutshaus in Rüdigsdorf mit ihren Parkanlagen.